Sektion Leipzig des Deutschen Alpenverein - Willkommen
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Klettergebiet Hohburger Berge die "Hohburger Schweiz"

Der Holzberg ruft!

Nach dreijähriger Diskussion und unendlich vielen Gesprächen mit der Basalt-AG ist es uns, der IG
Klettern und unserer Sektion, gelungen, einen für alle Seiten akzeptablen Nutzungsvertrag für das
Klettern im Steinbruch Holzberg auszuhandeln. Der Vertrag tritt voraussichtlich zum 01. April
diesen Jahres, rechtzeitig zu Beginn der Klettersaison, in Kraft.
Wie jeder Vertrag enthält auch dieser Vertrag Rechte und Pflichten. Die IG Klettern und wir haben
grundsätzlich das Recht, in diesem Steinbruch zu klettern. Andererseits sind wir aber verpflichtet,
den Steinbruch in Ordnung zu halten. Das bedeutet, das jährlich wenigstens zwei Arbeitseinsätze
durchgeführt werden. Weiterhin haben wir uns an die für dieses Gebiet geltenden Kletterregeln zu
halten. Wir werden diese für alle sichtbar auf Tafeln am Eingang zum Steinbruch kund tun.
Weiterhin kommt auf uns als Vertragspartner die Aufgabe zu, einen Rettungsplan zu erarbeiten, die
örtlichen Rettungskräfte zu unterweisen und eventuell bestimmte Standorte zum Abseilen mit
Rettungsgerät vorzubereiten.
In den vergangenen Jahren wurden aufgrund der unklaren Rechtssituation keine Instandhaltung der
Routen mehr durchgeführt. Diesen Instandhaltungsrückstau gilt es, möglichst kurzfristig
aufzuarbeiten. Die geplanten Arbeitseinsätze werden kurzfristig auf der Website unter
www.alpenverein-leipzig.de veröffentlicht. Wir freuen uns über jede helfende Hand.

An der Schwarzen Wand und am Zinkenberg besteht allerdings weiterhin Kletterverbot.



In vielen Anstiegen befindet sich noch loses Geröll, hier ist unbedingt ein Steinschlaghelm zu tragen. Das Aussteigen über die Umlenkungen ist nicht gestattet


Lage: östlich von Leipzig bei Wurzen; Eilenburg Gestein: Quarzporphyr
Anfahrt:

Mit der Bahn nach Wurzen und weiter per Bus Richtung Kleinzschepa, Röcknitz oder Böhlitz
mit dem PKW von Leipzig die B6 in Richtung Wurzen, nach der Muldenbrücke links, im Kreisverkehr letzte Ausfahrt nach Nischwitz, weiter lt. Karte

Charakter: überwiegend Wandkletterei in festem Gestein; Bänder, Leisten und Kanten, teilweise Risse
Höhe: bis 40m
Routen: ca. 300
Grad: II-Xb (1-9 UIAA)
Karte:

gibt es hier

 

Kletter-
führer:

  • "Sportklettergebiete in Sachsen" Westteil, Frank R. Richter, Verlag Jäger, 2007

  • Topoführer Mitteldeutschland "Rotgelbes Felsenland" Gerald Krug, Geoquest Verlag 2007
Meldung von Sicherungschäden und Ähnlichen bei Jürgen Becher oder in der Geschäftsstelle (Fritz Rühle)

 

Die Hohburger Berge werden seit über 150 Jahren auch "Hohburger Schweiz" genannt. Die klettersportliche Erschließung begann im Jahre 1925. Kletterer aus Dessau und Bitterfeld durchstiegen die ersten Routen am Spitzberg (heute gesperrt) und am Frauenberg, "Schwarze Wand". Ab 1965 begannen Manfred Lüttig und Wolfgang Kasper die Wand zum alpinen Training (technisches Klettern) zu nutzen. Heute sind die meisten dieser Anstiege frei durchstiegen und viele neue, z.T. sehr schwere Sportkletterrouten hinzugekommen. Im Jahr 2003 wurde der Felsen durch die IG Klettern Mittelsachsen saniert.

Schwarze Wand
Schwarze Wand Nordseite


Hier geht es zur Wegedatenbank


Steinbruch Holzberg

Holzberg "Platz des Friedens" (anklicken zum vergrößern)

 

Die Erschließung der "Neuen" begann erst 1997 an den Steinbrüchen Holzberg (hier sind schon einige Begehungen von 1987 bis 89 bekannt), Spielberg, und am Gaudlitzberg. Das Einrichten der ersten Wege an diesen Brüchen erfolgte vor allem durch Holger Kühne, Ralf Görner und Ingolf Speer. Nach dem in der regionalen Kletterszene bekannt wurde "da gibt es was neues" pilgerten zahlreiche Kletterer in die Hohburger Berge und erschlossen weitere Anstiege. Die Einrichtung einiger Touren in den oberen Schwierigkeitsgraden erfolgte auch durch Dresdner Kletterer. Ein dichtes Wegenetz durchzieht jetzt den Fels. Klettertouren in allen Schwierigkeiten, bei bester Absicherung warten nun auf den Kletterer.

 

 

 




© 2006 IKD Dr. Harald Grünert & lifepix John Seyfert alle Rechte vorbehalten, Redaktion: Alpenverein Leipzig.